S.I.G.N.A.L.
Intervention im Gesundheitsbereich
gegen Gewalt an Frauen e.V.

Gründung, Zielsetzung und Zielgruppen


S.I.G.N.A.L.-Intervention im Gesundheitsbereich gegen Gewalt an Frauen e.V. ist seit 2002 im Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Die Vereinsgründung erfolgte aus einer seit 1997 tätigen Projektgruppe heraus, in der sich Mitarbeiterinnen der Gesundheitsversorgung und der Zufluchts- und Beratungsarbeit zusammengeschlossen hatten. Angeregt durch internationale Erfahrungen und durch die erfolgreichen Veränderungsprozesse bei Polizei und Justiz sollten nun auch im Gesundheitswesen Möglichkeiten der Intervention und Unterstützung gewaltbetroffener Frauen entwickelt und gefördert werden.

S.I.G.N.A.L. e.V. wird von Mitarbeiterinnen aus Berliner Anti-Gewalt-Projekten, der Gesundheitsversorgung und der Wissenschaft getragen. Alle Mitglieder sind bisher ehrenamtlich im Verein tätig.

Zentrales Ziel des S.I.G.N.A.L. e.V. ist die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Frauen mit Gewalterfahrungen. Grundbedingung dafür ist, dass Gewalt als ein zentrales Gesundheitsrisiko für Frauen erkannt wird. Gesundheitseinrichtungen haben gute Voraussetzungen für eine Intervention, da dort alle Frauen erreicht werden. Sie sind die ideale Schnittstelle im Hilfesystem, wenn es über die medizinische Versorgung der Frauen hinaus um deren Information über und Vermittlung an Beratungs- und Schutzeinrichtungen geht.

Die Zielgruppen des S.I.G.N.A.L.-Interventionsprojektes sind Mitarbeiter/innen in Krankenhäusern/Kliniken, Arztpraxen und im Öffentlichen Gesundheitsdienst, Gesundheitspolitiker/innen, Vertreter/innen der Standesorganisationen, Krankenkassen und Ärztekammern, Lehrende, Auszubildende und Studierende der Ausbildungsstätten für Gesundheitsberufe sowie Frauen mit Gewalterfahrungen.